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Nachhaltige Energie für den Klinikneubau in Warstein

21.09.2026 Sophia Schuck

Geothermie-Bohrungen markieren den nächsten Bauabschnitt

Für die künftige Energieversorgung werden auf dem Gelände rund 40 Erdsonden mit einer Tiefe von jeweils bis zu 150 Metern eingebracht. Über sie soll die im Untergrund gespeicherte Energie nutzbar gemacht und mithilfe von Wärmepumpen für den Neubau sowie angrenzende denkmalgeschützte Gebäude eingesetzt werden.

Ergänzt wird das Konzept durch eine geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach. Geothermie und Solarenergie sollen gemeinsam dazu beitragen, den Energiebedarf des neuen Klinikgebäudes möglichst klimafreundlich zu decken.

Der neue Klinikkomplex wird künftig 138 Betten umfassen und das Herzstück des Klinikstandorts Warstein bilden. Drei denkmalgeschützte Bestandsgebäude werden in das neue Ensemble integriert. So verbindet das Bauvorhaben die historische Bausubstanz des Standorts mit modernen Bedingungen für die psychiatrische Behandlung und Versorgung.

„Mit dem Abschluss der Baugrube ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Mit den nun beginnenden Geothermie-Bohrungen wird gleichzeitig sichtbar, welchen Stellenwert eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung bei diesem Projekt hat“, sagt Tobias Brockmann, Kaufmännischer Direktor der LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest. „Wir investieren damit nicht nur in moderne Bedingungen für die Behandlung und Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, sondern auch langfristig in einen klimafreundlichen Klinikstandort.“

Nach Abschluss der Geothermie-Bohrungen werden die weiteren Arbeiten am Neubau fortgeführt. Die Fertigstellung des Klinikgebäudes ist nach aktuellem Planungsstand für Ende 2029 vorgesehen.